Über Ostern haben sich einige AMHler*innen nach Taizé aufgemacht.
Hier gibt's ein paar Eindrücke.
Am 16. April war es nach monatelanger Vorfreude und Planen endlich so weit: Mit einem Dutzend AMHler*innen traten wir die Reise in einem Bus und einem Auto nach Taizé an. Nach Stau, Unwetter und verlorenen Mauttickets incl. französischer Notruftaste kamen wir dann aber kurz nach Mitternacht gut gelaunt in Taizé an. Auch wenn es Komplikationen mit der Barackeneinteilung gab, schliefen wir trotzdem gut und starteten vorfreudig in den nächsten Tag mit dem Morgengebet. Nach dem Frühstück wurden wir mit neuen Baracken und Jobs für die Tage ausgestattet.
Es war inspirierend, Ostern an einem besonderen Ort wie Taizé zu erleben. Vor allem die Gesänge, das Osterfeuer und die langen Abendgebete haben uns beeindruckt. Der anfängliche Regen verabschiedete sich schon am zweiten Tag am Morgen, sodass wir auch die Umgebung von Taizé in ausführlichen Spaziergängen und Picknicken erkunden konnten. Neben den morgendlichen Schokosticks mit Baguette und Kakao durfte auch das Eis und der Käse von den Bauernhöfen nebenan nicht fehlen. Bei den gemeinsamen Mittag- und Abendessen bildeten sich im Lauf der Tage sehr unterschiedliche Rankings, was das Lieblingsessen betraf. Die freie Zeit nachmittags konnten wir bei dem großartigen Wetter sehr vielfältig nutzen. Während einige die Zeit ruhiger angingen mit Lesen, Musik machen und Besuch der Dorfkirche und des Shops, nutzten andere die Zeit aktiver mit Taizé-Twister, Spikeball und Acroyoga. Zudem gab es die Möglichkeit, in Bibelgruppen und Workshops internationale Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen. Besonders eindrücklich war für uns ein Workshop über Hoffnung, den sieben Studierende aus Palästina vorbereitet hatten.
Am Ostermontag ging es für uns schon zurück nach Heidelberg. Nachdem wir fast nach Paris abgebogen wären, machten wir noch eine ausgedehnte Pause in der Altstadt von Mulhouse. Wir ließen den Abend mit einer Pastaparty im 2. OG ausklingen.