Wer war Albertus Magnus?

 
Der Heilige Albertus Magnus (Albert der Große) war ein deutscher Universalgelehrter des 13. Jahrhunderts. Er war Naturwissenschaftler, Philosoph und Theologe.
 
Er wurde um 1200 in Lauingen an der Donau geboren. In Köln trat er schon früh in einen Dominikanerorden ein, absolvierte dort das Studium der Theologie und wurde zum Priester geweiht. Seine weiteren Studien betrieb er in den Klöstern Hildesheim, Freiburg im Breisgau, Regensburg und Straßburg. 1243 nahm er einen Lehrstuhl an der Universität Sorbonne in Paris an. In dieser Zeit beschäftigte sich Albertus Magnus recht intensiv mit Aristoteles und der jüdisch-arabischen Philosophie. Zur gleichen Zeit wurde Thomas von Aquin sein Schüler.
 
Nach fünf Jahren, 1248, kommt Albertus Magnus wieder nach Köln zurück und führt von da an ein Wander- und Pilgerleben, da er sich dazu berufen fühlt das Klosterleben in Deutschland aufrecht zu erhalten. 1260 wird er zum Bischof von Regensburg ernannt, legt dieses Amt jedoch bereits zwei Jahre später wieder nieder.
 
Er stirbt in Köln am 15. November 1280, wird 1622 seliggesprochen und am 16. Dezember 1931 von Papst Pius XI heiliggesprochen sowie zum Kirchenlehrer erklärt. Zehn Jahre später wird er außerdem zum Schutzpatron der Naturwissenschaft erhoben.